Bourbon Vanille vs. Tahiti Vanille: der Unterschied und welche wofür
Vanille ist nicht gleich Vanille. Zwischen Bourbon und Tahiti liegen zwei verschiedene Pflanzen und zwei sehr unterschiedliche Aromen.
Bourbon Vanille und Tahiti Vanille sind nicht nur zwei Herkünfte, sondern zwei botanisch verschiedene Arten. Bourbon Vanille (Vanilla planifolia) kommt von den Inseln des Indischen Ozeans, allen voran Madagaskar, und schmeckt klassisch cremig-süß. Tahiti Vanille (Vanilla tahitensis) stammt aus Tahiti und Papua-Neuguinea und schmeckt blumig, anisartig und fruchtig. Welche du nimmst, hängt davon ab, was du kochen willst.
Bourbon Vanille: der cremig-süße Klassiker
Bourbon Vanille ist die Vanille, die die meisten Menschen im Kopf haben, wenn sie an Vanille denken. Warm, süß, mit einem Hauch Holz und Karamell. Sie hat mit 1,5 bis 2,5 Prozent einen hohen Vanillingehalt und gilt als die aromatischste Vanille der Welt. Ihr Name kommt von der Insel Île Bourbon, dem heutigen Réunion. Heute stammt der größte Teil aus Madagaskar. Mehr dazu, was Bourbon Vanille genau ist, liest du im Detail.
Tahiti Vanille: blumig und parfümiert
Tahiti Vanille ist eine andere Art. Ihre Schoten sind oft dicker und öliger, und ihr Aroma ist deutlich blumiger, mit Noten von Anis, Kirsche und Mandel. Sie enthält weniger Vanillin, dafür andere Aromastoffe, die ihr den parfümierten Charakter geben. Tahiti Vanille ist seltener, wird in kleineren Mengen produziert und ist deshalb oft teurer.

Der direkte Vergleich
| Bourbon Vanille | Tahiti Vanille | |
|---|---|---|
| Pflanzenart | Vanilla planifolia | Vanilla tahitensis |
| Herkunft | Madagaskar, Indischer Ozean | Tahiti, Papua-Neuguinea |
| Aroma | cremig, süß, klassisch, leicht holzig | blumig, anisartig, fruchtig |
| Vanillingehalt | hoch (1,5 bis 2,5 Prozent) | niedriger |
| Schote | schlank, biegsam | dicker, öliger |
| Preis | Klassiker, breit verfügbar | seltener, oft teurer |
| Am besten für | Backen, Eis, alles Klassische | Cremes, Obst, kalte Desserts |
Welche nimmst du wofür?
- Zum Backen, für Eis und alle klassischen Vanilledesserts: Bourbon Vanille. Ihr kräftiges, hitzestabiles Aroma ist genau das, was man erwartet.
- Für Cremes, Obstsalate, Panna Cotta und alles, wo eine blumige Note glänzen darf: Tahiti Vanille.
- Wenn du dich nicht entscheiden willst: Fang mit Bourbon an. Sie ist der vielseitige Allrounder.
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Bourbon Vanille und Tahiti Vanille? Bourbon Vanille (Vanilla planifolia) stammt von den Inseln des Indischen Ozeans, vor allem Madagaskar, und schmeckt klassisch cremig-süß mit hohem Vanillingehalt. Tahiti Vanille (Vanilla tahitensis) kommt aus Tahiti und Papua-Neuguinea, schmeckt blumig, anisartig und fruchtig und hat weniger Vanillin.
Welche Vanille ist besser zum Backen? Meist die Bourbon Vanille, weil ihr klassisches, kräftiges Aroma hitzestabil ist. Tahiti Vanille passt besonders zu Cremes, Obst und kalten Desserts.
Welche Vanille ist die teuerste? Tahiti Vanille ist oft teurer, weil sie seltener ist. Bourbon Vanille ist die verbreitetste und gilt als Klassiker.